Hier sind die Amerikaner ausnahmsweise mal einen Schritt weiter. Sie vertrauen Ihre Daten Onlinediensten an, sei es aus Bequemheit oder geringerer Paranoia hinsichtlich Datenschutz. Kaum einer, der Google Mail nutzt, nutzt einen Desktop-Client zur Verwaltung der Mails. Sämtliche Aufgaben - seit neuestem auch Aufgaben - werden über die Web-Oberfläche verwaltet.
Doch Mails und Termine sind nur zwei der Anwendungen, die man bequem über einen Onlinedienst verwalten kann. Schon etwas länger sind Social Bookmark Dienste auf dem Markt, die es erlauben seine Favoriten online zu speichern. Der Vorteil liegt auf der Hand: Man kann sich von überall einloggen, um auf seine Lesezeichen / Favoriten zuzugreifen. Diese Dienste haben ihren Funktionsumfang stetig erweitert. Neben dem Teilen von Favoriten, können bei einigen Diensten auch Counter gemietet werden und Websites bewertet werden.
RSS-Feeds, das heißt Zusammenfassungen neuer Artikel einer Website, können klassisch mit einem Newsreader oder mit Hilfe der meisten E-Mail-Reader gelesen werden. Aber auch hier gibt es Onlinedienste wie Netvibes oder Google Reader, die es erlauben, seine Feeds online zu verwalten. Der Vorteil liegt auf der Hand: Hat man seine Artikel bereits an einem Rechner gelesen, sind diese auch an anderen Rechner bereits als gelesen markiert.
