Entwickelt wurde PHP 1995 von Rasmus Lerdorf und sollte ursprünglich nur dazu dienen, Zugriffe auf Internetauftritte zu zählen. Im Laufe der Zeit wurden größere und umfangreichere Funktionalitäten benötigt, weshalb Lerdorf das Projekt in der Programmiersprache "C" deutlich erweiterte, wodurch PHP schließlich auch mit Datenbanken kommunizieren konnte und die Entwicklung einfacher dynamischer Webapplikationen ermöglichte. Bereits in dieser Anfangsphase entschied sich sein Erfinder, den Code offen zu legen und so für andere Programmierer zugänglich zu machen. Dadurch entwickelte sich die Programmiersprache zu einem weltweit beliebten Projekt, das von zahlreichen Nutzern stetig weiterentwickelt wird. Inzwischen arbeiten die Beteiligten bereits an der Version 6.0.
Zu den Details dieser Programmiersprache: PHP wird auf dem Server ausgeführt und von dort "geparsed". Das heißt, dass die Inhalte auf der Webseite für gewöhnlich als normaler HTML-Code dargestellt wird. PHP kann aber auch andere Dateitypen, zum Beispiel Bilder oder auch PDF-Dateien darstellen. Diese serverseitige Programmierung hat unter anderem den Vorteil, dass die ursprüngliche PHP-Programmierung, also der Quelltext, für den Nutzer der Internetseite nicht sichtbar und dadurch vor Missbrauch und Diebstahl geschützt ist. Allerdings wird dadurch auch jede Aktion des Benutzers erst bei erneutem Aufruf der Seite erfasst. Ähnlich wie bei HTML gibt es auch für PHP inzwischen Editoren, die ein einfaches Arbeiten ohne tiefgehende Kenntnisse der Programmiersprache möglich machen.
