Die erste XML-Spezifikation wurde 1998 vom World Wide Web Consortium (W3C) herausgegeben, im Vorfeld hatten bereits Unternehmen wie Microsoft, IBM, Sun und später auch Netscape daran gearbeitet. Mit dieser Programmiersprache wurde eine neue Generation im Web eingeläutet, Experten sind überzeugt, dass XML in Zukunft als Basis für zahlreiche weitere Sprachen dienen wird. Zum Erstellen einer Internetseite in XML genügt, wie schon erwähnt, ein ganz einfacher Editor, wie er zum Beispiel unter Windows standardmäßig installiert ist. Grundkenntnisse in HTML sind außerdem von Vorteil.
In XML können eigene Tags definiert werden, die Daten speichern, die Ausgabe wird nicht von XML sondern von XSL oder CSS verwendet. Dies ermöglicht es dem Programmierer, gleiche Inhalte in völlig verschiedene Formatierungen zu bringen, außerdem ermöglicht die Extensible Markup Language den Einsatz als Datenbank und zur Verwaltung von Einträgen. Da die Programmiersprache XML lizenzfrei und plattformunabhängig ist, wird sie von vielen Entwicklern verwendet und ist generell gut unterstützt. Die große Fangemeinde entwickelt stetig neue Anwendungen und Werkzeuge, auch Anfänger haben also gute Chancen, schnell bereits fertige Tools zu finden, um ihre Projekte leicht realisieren zu können und die eigene Software um bestehende Anwendungen herum aufzubauen.
